TCL
TCL ist ein digitales Kunstprojekt über Lichtsysteme, Displaykultur und die Bewegung von Licht durch den dunklen Raum. Die Arbeit erzeugt abstrakte Felder von Cyan, Blau, Magenta und Schwarz, in denen sich Linien wie Signale, Fasern, Reflexionen oder Energiepfade verhalten. Das Ergebnis ist schlank und technologisch, aber nicht rein grafisch. Es trägt die Atmosphäre eines durch Daten beleuchteten Raumes.
Das Projekt erforscht die Ästhetik zeitgenössischer Bildschirme, ohne eine buchstäbliche Bildschirmstudie zu werden. Licht wird als Material behandelt: es biegt sich, überlagert sich, verblasst und sammelt sich zu kontrastreichen Zusammensetzungen. Der Betrachter spürt Bewegung und Tiefe, als würde er in ein System schauen, das unter der Oberfläche aktiv ist. Der dunkle Boden ist unerlässlich, damit die Farbe eher räumlich als dekorativ wird.
In einem Ausstellungs- oder Innenraumkontext kann TCL als kompakte Suite von leuchtenden digitalen Abstraktionen fungieren. Es eignet sich hervorragend für Medienräume, Gastgewerbe, Büros, Galerien, Technologieumgebungen und Sammlungen, die sich für die Beziehung zwischen Kunst und digitaler Atmosphäre interessieren. Das Projekt spricht in der Sprache des Lichts, aber sein tieferes Thema ist Wahrnehmung in einer Welt von Bildschirmen, Signalen und ständiger visueller Übertragung.